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Bochum, im Juni 2009
Liebe Mitglieder des cicuit, liebe Freundinnen und Freunde Italiens,
ein Programm für Sie zusammenzustellen, ist nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Aber das Programm mit unseren Finanzen in Einklang zu bringen wird immer schwerer. Darum, weil wir sparen müssen, erhalten Sie diesen Brief als schwarz-weiß kopierte Ausgabe und nicht mehr farbig gedruckt.
Wir hoffen aber, dass diese Änderung Sie nicht davon abhält weiterhin unsere Veranstal-tungen, die wieder bunt gemischt sind, zu besuchen.
Diesmal kommt gleich zu Anfang der Hinweis, dass alle Aktivitäten des cicuit auch im Internet auf unserer Homepage www.cicuit.de zu verfolgen sind und dass wir neben den relativ teuren Briefen Sie auch immer wieder per „Newsletter“ mit kurzfristig eingehenden Informationen versorgen. Dazu müssen Sie sich auf unserer Homepage nur in den Verteiler eintragen.
Weiterhin bietet der cicuit Sprachkurse für alle an, die Italienisch lernen wollen. Ansprech-partnerin ist Frau Weßling (02325/45805),
Unser Gesprächskreis in italienischer Sprache ist weiterhin aktiv. Bei Interesse ist Frau Gisela Kampmann (02327/73313) als Vermittlerin für Sie da.
Der Lesekreis, in dem italienische Literatur, aber in deutscher Übersetzung, gelesen und besprochen wird, trifft sich weiterhin regelmäßig.
Seit einigen Monaten hat der cicuit einen „Tavolo fisso“. Das regelmäßige Treffen findet immer an jedem ersten Mittwoch im Monat, in der Gaststätte „Die Uhle“, um 1700 Uhr statt.
Nun zum Programm:
Zunächst ist einiges los in der Museumslandschaft.
Wir haben für die Ausstellung des italienischen Malers und Bildhauers Amedeo Modigliani am Samstag, den 1. August, in der Bundeskunsthalle in Bonn eine Führung gebucht. Modigliani, der bis heute international bekannte Künstler ist ein Solitär in der italienischen und europäischen Kunst seiner Zeit. Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 30. Juni bei Gabriele Schwarz (0234/791583) an. Gemeinsame Anreise mit der Deutschen Bahn.
Ein Besuch im neuen RömerMuseum in Xanten ist für Samstag, den 15. August 2009, geplant. Die Innenstadt Xantens ist immer einen Besuch wert, das schon viele Jahre vorhandene archäologische Gelände wollen Sie vielleicht auch wieder einmal besuchen und das neue Museum werden wir in einer Führung kennen lernen. Interessenten melden sich bitte bei Gabriele Schwarz bis zum 15. Juli an (0234/791583). Anreise mit eigenen PKW.
Die Reise nach Dresden, auf den Spuren Italiens im „Elbflorenz“, vom 24. bis 27. August ist inzwischen ausgebucht. Auch in diesen Tagen stehen sicher die großartigen Museen in Dresden im Mittelpunkt.
Dienstag den 8. September, um 1930 Uhr, setzen wir, in der evangelischen Stadtakademie, eine kleine Reihe fort, die inzwischen viele begeisterte Freunde gefunden hat. Frau Sabine Sonntag wird in ihrer fesselnden und kenntnisreichen Art den mit vielen Bildern und Musikbeispielen gestützten Vortrag „Wege zu Verdi – Komponisten des Belcanto“ halten. Wir sind sicher, dass alle Musikfreunde auf ihre Kosten kommen werden.
Auch die Exkursionen nach Köln zu den romanischen Kirchen der Stadt gehören seit einiger Zeit zu unserem Herbstprogramm. Diesmal besuchen wir am Samstag, den 19. September, St. Aposteln. Diese über 1000 Jahre alte Kirche prägt mit ihren beiden Türmen stark die bekannte Stadtsilhouette Kölns. Nach einer Führung in der Kirche und einer kleinen Verschnaufpause können Sie entweder alleine weiter durch Köln bummeln oder, das ist unsere Empfehlung, das Museum Schnütgen besichtigen. Das Museum Schnütgen ist einer der bedeutenden Plätze für die Erforschung und Ausstellung mittelalterlicher Kunst in Europa. Ein großer Teil der Sammlung befindet sich in St. Cäcilien, einem weiteren romanischen Kirchenbau in Köln. Interessenten melden sich bis zum 1. September bei W. Köhne (0234/475972)
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Spendenaufruf der VDIG zum Erdbeben in den Abruzzen
Auch Sie werden erschüttert die Nachrichten von den Opfern und die Bilder der Zerstörung aufgenommen haben, die das Erdbeben rund um L`Aquila mit sich brachte.
Der VDIG, die Dachvereinigung aller deutsch-italienischen Gesellschaften, ruft zu einer Spendenaktion auf. Wenn Sie sich beteiligen wollen, überweisen Sie bitte einen Betrag auf das Konto des cicuit (BLZ: 43050001, Konto: 41308305) unter dem Stichwort Erdbebenhilfe. Die gesamte Summe übergeben wir dem VDIG. Herr Boesken wird selber nach L`Aquila fahren und dafür sorgen, dass 100% der Spenden sinnvoll und richtig eingesetzt werden.
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Das Bochumer Rathaus, zwischen 1927 und 1931 entstanden, besaß neben vielem äußerem Schmuck, der heute nur noch zum Teil erhalten ist, im großen Ratssaal ein riesiges Gemäl-de. Dieses große Bild vom damals sehr bekannten Bildhauer und Maler Richard Guhr, hat den Titel „Deutscher Parnass“. Es war viele Jahrzehnte nicht zu sehen und hängt nun, frisch restauriert, wieder im Bochumer Stadtarchiv, (Wittener Str. 47, neben der BP-Hauptverwaltung). 2010, zum Jahr der europäischen Kulturhauptstadt wird es ein Highlight in Bochum sein. Sie haben die Gelegenheit, es Freitag, den 25. September, 1630 Uhr schon kennen zu lernen. Frau Dr. Büsing-Kolbe wird das Bild erläutern und W. Köhne ein paar Ergänzungen zum Rathausbau machen.
Wir haben natürlich wieder zwei unserer beliebten Kochabende in unserem Programm. Der erste ist am Dienstag, den 29. September am bekannten Ort, in alt bewährter Weise mit Tonio Abbruzzi unter dem Titel La cucina del nordest d`Italia“.
Melden Sie sich rechtzeitig bei Klaus Geis (0234/2984731) an.
Friedrich II. – das Staunen der Welt, ist der Titel des Diavortrags von Dr. Stephan Elbern, Dienstag, 27. Oktober, 1930 Uhr, in der evangelischen Stadtakademie. Als „Stupor Mundi“, als „Staunen der Welt“ erschien er seinen Zeitgenossen – Friedrich II., der letzte bedeutende Kaiser aus staufischem Geschlecht. Der Enkel Barbarossas und Erbe des Königreichs Sizilien war nicht nur als Staatsmann die prägende Gestalt seiner Zeit, maßgeblich beeinflusste er auch das literarische und künstlerische Schaffen seiner Zeit und begründete das moderne naturwissenschaftliche Denken. Über diesen außergewöhnlichen Kaiser und Menschen, der nur wenige Jahre in Deutschland verbrachte und hauptsächlich auf Sizilien und in Apulien zu Hause war, weiß Dr. Stephan Elbern viel zu berichten. Vielleicht ist der Vortrag auch der Einstieg in eine Apulienreise des cicuit.
Monika Buschey hat sich eines bedeutenden italienischen Malers angenommen. Sonntag, den 15. November, 1600 Uhr in der evangelischen Stadtakademie stellt sie eine literarisch-musikalische Komposition mit dem Titel: „Eine Frauensache – Piero della Francesca und die Madonna del parto“ vor. Freie Menschen hat der Frührenaissancemaler Piero della Francesca dargestellt – niemals wurden der Glaube und die christliche Mission denen, die er malte, zur Fessel. Seine „Madonna del Parto“ gilt als die erste schwangere Madonna der Kunstgeschichte: Eine selbstbewusste Frau, auf sinnliche Weise schön. Monika Buschey porträtiert den großen Porträtisten und stellt gemeinsam mit Stephan Dreizehnter, er ist erster Soloflötist der Duisburger Sinfoniker, den großen, wegweisenden Maler vor.
„Dr. Zettel und der Pilot“, schon der Titel macht aufmerksam und neugierig.
In einer spannenden szenischen Lesung am Donnerstag, dem 19 November, 1930 Uhr, in den Räumen des Kulturrates in Gerthe, stellt der Vortragskünstler Johannes Henn „wahre Menschenschicksale frei erfunden“ von den bekannten italienischen Autoren Steffano Benni, Giorgio Gaber und Luigi Malerba vor. Es sind drei menschliche Grundrechte, die diese Aufführung vertritt: Das Recht darauf, ausgelacht zu werden, das Recht darauf, angelacht zu werden und das Recht darauf, als letzter zu lachen. Literaturbegeisterte werden bestimmt auf ihre Kosten kommen.
Es hat beim letzten Mal allen Teilnehmers großen Spaß gemacht. Darum am 26. November wieder cucinara e parlare mit Letizia Favilla. Das Motto ist: Natale in famiglia. Ja, Weihnachten ist dann nicht mehr weit. Anmeldungen unbedingt rechtzeitig bei Klaus Geiß (0234/2984731).
Die meisten Italienfreunde kennen den Titel des Romans „Christus kam nur bis Eboli“ von Carlo Levi zumindest als Schlagwort für die Probleme des italienischen Südens.
Dr. Aldo de Luca, der uns im letzten Dezember über den „Berlusconismus“ aufklärte, wird uns mit dem Leben des Schriftstellers Carlo Levi bekannt machen, die Inhalte des berühm-ten Buches als Klassiker des italienischen Neorealismus vorstellen und mit uns eine bebil-derte Reise durch die Landschaft und die Orte Lukaniens unternehmen. Sicher wird der Vortrag, Donnerstag, den 3. Dezember, um 1930 Uhr, im Bochumer Kulturrat in Gerthe, dazu anregen, das Buch wieder oder nun endlich zu lesen.
In Italien spricht man italienisch!? Im Prinzip ja! Deutsch aber auch und wie ist es mit altgriechisch? Um „Die sprachlichen Minderheiten in Italien“ geht es in dem Referat von Professor Gerald Bernhard von der RUB am Freitag, dem 11. Dezember, 1930 Uhr, im Häuschen der Kortumgesellschaft, am Eingang des alten Stadtparks, Bergstr. 68a.
Im Rahmen der Diskussion um Status und Zukunft der sprachlichen Minderheiten in Italien werden diese vorgestellt und vor dem Hintergrund des „Kulturellen Erbes“ beleuchtet. Es wird sich zeigen, wie sich Minderheiten beispielsweise deutscher oder französischer Sprache, auch im Rahmen der Charta des Europarates, von anderen Gruppen, nicht zuletzt den Einwanderern, unterscheiden.
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Eiskalte Leidenschaft – italienische Eismacher im Ruhrgebiet.
Unter diesem Titel wird vom 13. Juni eine Ausstellung im Westfälischen Industriemueum –Zeche Hannover, stattfinden. Dazu läuft in Bochum und Dortmund ein passendes Rahmenprogramm. Wir denken, dass viele von Ihnen Interesse an dieser Veranstaltung haben. Beachten Sie darum in diesem Zusammenhang die Tagespresse. Eine Beteiligung ist möglich bei einem Fotowettbewerb unter dem Motto: Eis und Sehnsucht nach Italien.
Die besten Fotos werden ausgestellt und prämiert. Vielleicht haben Sie ja in Ihrer Sammlung ein passendes, schönes Foto.
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Zuletzt eine wichtige Frage: Wer hat Lust auf Apulien?
Nachdem ja vor wenigen Wochen eine Gruppe des cicuit mit großer Freude eine Reise in die Ciociaria gemacht hat, planen wir auch für das kommende Frühjahr eine Reise zu organisieren. Nach einigen Überlegungen soll unser Ziel dieses Mal Apulien sein.
Der Vorsitzende W. Köhne hat gerade privat eine Reise in diese Region hinter sich und ist mit großer Begeisterung zurück gekommen. Es lohnt sich!
Der Zeitraum soll etwa Anfang Mai 2010 sein.
Es würde eine 10tägige Rundreise werden, in 3 verschiedenen Hotels also in drei Orten. (Apulien ist groß!) Das Motto ist:
Kultur, Kulinarik und Kunst
Die wunderschöne Natur in dieser Jahreszeit wird gratis mitgeliefert.
Preis: Etwa 900,- EURO im Doppelzimmer, bei eigener Anreise , (gemeinsame Flugbuchung ist möglich!)
Leistungen: 9 Nächte in drei- und vier Sterne Hotels, mit Halbpension und erweitertem Frühstück. Alle Transfers in Apulien mit komfortablem Reisebus, 2 Mittagessen in typischen Trattorien, 9 Tagesausflüge, alle Führungen und Eintritte sind im Preis enthalten, zweisprachige Reiseleitung, Reisepreissicherungsschein.
Nicht enthalten: Anreise, Mittagessen (bis auf 2 x) und Getränke.
Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte umgehend bis zum 30. Juni 2009 bei Willi Köhne (0234/475972 oder willi.koehne@t-online.de), dann können wir weiter planen.
Wir benötigen 22 Mitreisende. Alle Interessenten erhalten umgehend die genauen Angaben wie Quartiere und Reiseziele. Das Bekunden Ihres Interesses ist natürlich für Sie noch nicht bindend. Wer hat also Lust auf Apulien?
Cordiali saluti Ihr Vorstand Gabriele Schwarz, Gilda Voßnacke, Gisela Kampmann, Klaus Geiß und Willi Köhne.
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