Film 3

Ich habe keine Angst - Io non ho paura


I/E/GB 2002. R: Gabriele Salvatores. B: Nicolo Ammaniti (nach seinem Roman), Francesca Marciano. Mit: Guiseppe Cristiano, Mattia Di Pierro, Aitana Sanchez Gijón. CS. 109 Min. ital. OmU.
Goldgelbe sonnendurchflutete Getreidefelder im italienischen Apulien soweit das Auge reicht. Auf den ersten Blick ein friedliches Idyll, das jedoch Abgründe birgt: die Leute des angrenzenden kleinen Dorfs haben nicht viel Geld und die endlosen Felder sind eine einseitige Perspektive. Hier lebt Michele, aus dessen kindlicher Sicht der Film erzählt. Der Junge findet eines Tages beim Spielen ein getarntes, unheimliches Loch, das ein sehr düsteres Geheimnis birgt - ein Verbrechen, in das auch seine geliebten Eltern verwickelt sind. Salvatores Film erinnert in Bildsprache und in der Bedrohung, die von Erwachsenen gegen Kinder ausgeht, an Charles Laughtons düster-märchenhaften Die Nacht des Jägers oder Philip Ridleys Schrei in der Stille.
 

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