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  Freitag, 24.Juni 2022 - 19:30 Uhr
   

Fellini ist einer der wichtigsten und bekanntesten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine 24 Filme, die er von 1950 -1990 drehte, beschreiben Entwicklungen der Nachkriegsgesellschaft Italiens in verschiedenen Facetten. Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Einsamkeit des Menschen in der entwickelten Konsumgesellschaft und die verschiedenen Versuche ihrer Überwindung, etwa im Rausch oder Fest (La dolce vita). Dabei vermischen sich Realität und Fiktion, was Fellini oft anhand verschiedener Orte erkundet. So gilt etwa der Zirkus als exotischer Ort und dominantes Motiv in Fellinis Filmen, wo gesellschaftliche Normen und Werte infrage gestellt werden. Der Vortrag stellt einige Aspekte der Ästhetik der Filme Fellinis mit dem Fokus auf Einsamkeit, Fest und Zirkus vor. Der spannende Vortrag über diesen außergewöhnlichen Filmkünstler wird begleitet von Szenen aus seinen bekanntesten Filmen.Prof. Dr. Oliver Fahle ist Film- und Fernsehwissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum und hat sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit intensiv mit Geschichte und Ästhetik des modernen Films befasst.

 

 

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